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Der perfekte Look für die Winterhochzeit

Winterbräute aufgepasst – im Interview verrät Monja Hefti, Geschäftsleiterin des grössten Fachgeschäfts für Braut- und Festmode der Schweiz, Chez Janine, ihre Tipps und Tricks für den perfekten Winterlook. Wie ihr kaltem Wetter, nassen Wegen und grauen Tagen an eurer Hochzeit trotzen könnt, erzählt euch die Expertin von Chez Janine ebenfalls. 

 

Swiss Wedding: Gibt es Besonderheiten, die Ihnen bei Winterhochzeiten auffallen?

Monja Hefti: Es fällt vor allem auf, dass es im Verhältnis sehr wenige Hochzeiten im Winter gibt. Die meisten Paare, die traditionell heiraten, entscheiden sich für ein Datum im Sommer-Halbjahr. So haben sie höhere Chancen darauf, ein Fotoshooting oder einen Apéro in der Natur machen zu können. Der Vorteil im Winter ist sicher, dass man bereits mit Kälte und Nässe planen kann. Deshalb überlegt man sich am besten schon von Beginn weg vorwiegend ein Indoor-Programm für die Hochzeit, z. B. in einer Gärtnerei, wo man dennoch im Grünen sein kann. Den Weg von der Kirche in die Limousine und in die geheizte Location überlebt das Brautkleid in der Regel. Trauzeugin und Brautjungfern dürfen ihren Teil natürlich dazu beitragen, indem sie das Kleid gut hochhalten, sodass es den Boden nicht berührt. Dies aber bitte nur «hinter den Kulissen», denn gerade elegant sieht das häufig nicht aus. Generell ist zu sagen, dass eine Prinzessin nicht zu lange im Regen stehen sollte, und wenn, dann nur mit passendem Schirm. Wir bieten hier transparente oder extra grosse Modelle für zwei an. 

 


Haben Sie Tipps für «typische» Winterhochzeiten im Schnee?

Wenn man eine «richtige Winterhochzeit» mit Schnee haben möchte, empfiehlt es sich, in die Berge zu fahren, denn im Flachland ist es mit dem Schnee so eine Sache. Damit die Braut im weissen Schnee heraussticht, wäre ein Kleid mit etwas Farbe eine Option, das führt zu mehr Kontrast. Ich persönlich mag im Winter Glitzerkleider besonders. 

Von einer Waldhochzeit, wie ich sie hatte, würde ich im Winter eher abraten. Nässe ist hier sicher ein Problem, denn wenn das «weisse» Kleid einmal voll klebendem Dreck ist, wird es schwierig mit Vorsichtsmassnahmen, und sauber wird das Kleid leider kaum wieder. Hier rät es sich, im Notfall ein zweites Kleid für den Abend zu haben, oder auf das Kleid von der zivilen Trauung für einen Teil des Tages zurückzugreifen. 


Welche Möglichkeiten gibt es, den Brautlook an die kalten Temperaturen anzupassen?

Die Braut ist meist nicht die Erste, die friert. Das Adrenalin, die Stimmung und nicht zuletzt das Cüpli heizen schon ziemlich ein. Ein flexibles Outfit macht also auch im Winter Sinn. Warme Schals und Boleros aus Pashmina und anderen kuschligen Materialien sind im Winter auf jeden Fall empfehlenswert. Trendige Ponchos und Pullover für die Braut erfüllen ebenfalls diesen Zweck. Auf Wunsch fertigen wir auch gefütterte Boleros an. 

Kleider mit langen Ärmeln und schweren Stoffen können den niedrigen Temperaturen am ehesten etwas entgegensetzen, wobei kurze Modelle oder Roben mit Schlitz und Cut-outs eher belüftend und somit perfekt für Innenräume sind. 

Mit einem blickdichten, langen Rock können natürlich auch Thermoleggins und warme Stiefel – statt eleganten Pumps – gut versteckt werden. Gängige Warmhalter, die man im Alltag bei Kälte verwendet, etwa Gel-Wärmepads, können natürlich auch unterstützend sein. 

 

Haben Sie Tipps für ein Winter-Hochzeitsshooting?

Fürs Fotoshooting sollte die Braut eine richtig warme Jacke anziehen, damit sie schön aufgewärmt ist. Erst wenn die Position des Brautpaares steht, das Kleid gerichtet ist und der Fotograf kurz vor dem Abdrücken ist, darf die Jacke weggelegt werden. So profitiert die Braut für einige kurze Momente von der Restwärme, um auch mit einem nicht so warmen Oberteil traumhafte Aufnahmen zu zaubern.

 

Chez Janine AG
Braut- und Festmode
Wolfhauserstrasse 1
CH-8608 Bubikon
chezjanine.ch

 

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